Sonntagskuchen: Limetten-Cheesecake-Törtchen {ohne Backen}

Juhu, endlich wird es etwas wärmer! Da kommen diese kleinen erfrischenden Limetten-Cheesecake-Törtchen genau richtig. Und um einen so richtig in Sommerlaune zu versetzen, kommen sie sogar ganz ohne Backen aus. :-)

Ein Lächeln ... Limetten-Cheesecake-Törtchen

Limetten-Cheesecake-Törtchen

Für das Rezept ca. 3 Stunden Arbeits- und Kühlzeit einplanen. Die Zutaten reichen für 4 Törtchen.

Für den Boden

  • 180 g Butterkeks
  • 50 g Butter
  • 50 g Zartbitterschokolade

Für den Belag

  • 180 g Quark
  • 180 g Frischkäse
  • 1 Bio-Limette (unbehandelt)
  • 1 TL Agar-Agar
  • 2 Eigelb
  • 80 g Zucker

Zum Garnieren

  • frisches Obst

Außerdem

  • Gefrierbeutel
  • Teigrolle
  • Wasserbadschüssel o. Ä.
  • 4 Tarteletteförmchen

Zubereitung

  1. Die Tarteletteförmchen einfetten.
  2. Die Butterkekse zerkleinern, in einen Gefrierbeutel geben und gut verschließen. Mithilfe einer Teigrolle zu feinen Krümeln verarbeiten.
  3. Die Schokolade zerkleinern und mit der Butter in einer Wasserbadschüssel schmelzen, bis sich eine glatte Masse ergibt.
  4. Die Kekskrümel gleichmäßig unter die geschmolzene Schokolade rühren.
  5. Die Masse auf die Tarteletteförmchen verteilen und fest in die Förmchen pressen, dabei auf eine gerade Oberfläche achten. Auskühlen lassen.
  6. Für den Belag Quark und Frischkäse in eine Schüssel geben und verrühren.
  7. Die Schale der Limette abreiben und ebenfalls in die Masse geben.
  8. Eigelb und Zucker schaumig schlagen und unter die Quark-Frischkäse-Masse ziehen.
  9. Die übrig gebliebene Limette auspressen. Vom Limettensaft 2 Esslöffel abnehmen, das Agar-Agar darin auflösen und 2 Minuten aufkochen. Leicht abkühlen lassen, zur Belagmasse geben und zügig unterrühren. (Achtung! Agar-Agar geliert bereits bei 35 °C.)
  10. Die Masse gleichmäßig  auf den abgekühlten Schoko-Keks-Böden verteilen. Die Törtchen kalt stellen, bis sie fest sind. Dann vorsichtig aus der Form lösen.
  11. Vor dem Servieren mit frischem Obst garnieren, z. B. mit Johannisbeeren, Erdbeeren oder Kiwischeiben.

Ein Lächeln ... Limetten-Cheesecake-Törtchen

Brotzeit: Brotaufstrich mit Roter Bete und Ziegenfrischkäse {Buchvorstellung „Aufs Brot“} *

Da ich oft Brot backe und gelegentlich auch selbst Aufstriche dafür zubereite, habe ich mich sehr über ein Rezensionsexemplar von „Aufs Brot. Aufstriche und mehr“ von Maik Schacht aus dem Matthaes Verlag gefreut, dass ich über vorablesen.de erhalten habe. Das Buch enthält viele schöne Rezepte, nicht nur für Brotaufstriche. Ich habe als erstes die „Rote Ziege“ ausprobiert, einen Aufstrich mit Rote Bete und Ziegenfrischkäse. Sehr lecker, besonders auf einem kräftigen Vollkornbrot. :-)

Brotaufstrich mit Rote Bete und Ziegenfrischkäse

Brotaufstrich mit Rote Bete und Ziegenfrischkäse

Für das Rezept ca. 15 Minuten Arbeitszeit einplanen. Die Zutaten reichen für 4 bis 6 Scheiben Brot.

Zutaten

  • 100 g vorgekochte Rote Bete
  • 100 g Apfel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 50 g Joghurt
  • 2 EL Fruchtessig (z. B. Cranberryessig)
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Rote Bete, Apfel (gewaschen, geviertelt und entkernt) und Zwiebel  in gleichmäßige Würfel schneiden.
  2. Petersilie waschen und fein hacken.
  3. Bete-, Apfel- und Zwiebelwürfel, Petersilie, Ziegenfrischkäse, Joghurt und Fruchtessig in eine Schüssel geben und alles gut vermischen. (Da ich keinen Fruchtessig im Haus hatte, habe ich Rotweinessig verwendet.)
  4. Mit ein wenig Zucker sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Brotaufstrich mit Rote Bete und Ziegenfrischkäse

In „Aufs Brot“ gibt es aber noch mehr zu entdecken. Wie mir das Buch gefallen hat, könnt ihr im Folgenden nachlesen. :-)

Buchvorstellung „Aufs Brot. Aufstriche und mehr“

Maik Schacht ist gelernter Koch, mittlerweile als Foodstylist tätig und hat schon zahlreiche Kochbücher veröffentlicht. Mit seinem neuesten Buch will er zeigen, “dass man mit etwas Kreativität und manchmal nur wenigen Zutaten aus einem einfachen, aber guten Brot eine originelle und vollwertige Mahlzeit zaubern kann, egal ob zum Frühstück, für unterwegs oder für Freunde auf einer Party.“ Das ist ihm auch gelungen. :-)

Inhalt

Das Buch – mit insgesamt 90 Rezepten auf 160 Seiten – ist in 6 Kategorien unterteilt:

  • Brotaufstriche: Hier findet man vom Klassiker wie Obatzter über veganen Dattel-Feigen-Aufstrich hin zu verschiedenen Chutneys eine gelungene Auswahl verschiedener Aufstrichvarianten.
  • Heiß begehrt und pikant: Die Kategorie enthält getoastete und überbackene belegte Brote, vom Pizzabrötchen über Spinatschnitten hin zum Lammburger.
  • Brot to go: Auch an  belegte Brote für unterwegs wurde gedacht, ob Pita mit Pute, Rührei to go, Roggenbrötchen mit Leberkäse oder belegtes Brot mit Eiern und Sauerkraut (Alpengruß).
  • Für Freunde: Brot darf natürlich auch bei Party und Dinner nicht fehlen. Für Gäste sind zum Beispiel gefülltes Brot mit Grillgemüse, Brezelterrine oder Brot-Tarte-Tartin zu empfehlen.
  • Lecker Süß: Genau die richtige Kategorie für mich. :-) Hier gibt es zum Beispiel Arme Ritter mit Bananen und Blaubeeren (Dicke Ritter), Kirsch-Trifle oder Schoko-Brotpudding im Glas zu entdecken.
  • Brot backen: Zu guter Letzt enthält das Buch auch einen Grundteig für Weizenmischbrot, aus dem  verschiedene Brotvariationen gebacken werden können (z. B. Grissini, Partybrötchen und Fladenbrot).

Bei den Rezepten – alle verständlich erklärt und leicht nachzukochen – geht es also bunt gemischt zu. Und das nicht nur thematisch: Einerseits gibt es viel Atbekanntes (z. B. Kräuterbutter und Gurkensandwiches); und auch einige Geschmackskombinationen sind zwar lecker, aber nichts wirklich Neues (z. B. Ziegenkäse mit Feigen, Blauschimmelkäse mit Birnen). Andererseits findet man aber auch viele neu interpretierte Klassiker, wie zum Beispiel die schon erwähnten Rezepte für Alpengruß und Dicke Ritter, und auch eher exotische Rezepte wie Banh mi (Ciabatta mit Garnelen, Papaya und Sojabohnensprossen) und Tramezzini-Rollen (eine Art „Brotsushi“). Die enthaltenen Zutaten sind aber alle in einem gut sortierten Supermarkt zu bekommen.

Design und Verarbeitung

Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht. Ansprechende ganzseitige Fotos in einem eher rustikalen Stil ergänzen die großzügig gesetzten und durch kleine Illustrationen bereicherten Rezepte. Die Hardcoverbindung ist gut verarbeitet, ein Lesebändchen wäre vielleicht noch ganz praktisch gewesen. Was allerdings wirklich sehr unschön ist, vor allem für ein Kochbuch: Das Buch riecht extrem unangenehm. Ganz ehrlich, es stinkt so sehr, dass ich jedes Mal, wenn ich es durchblättere, Kopfschmerzen vom Geruch bekomme. :-(

Fazit

„Aufs Brot“ von Maik Schacht enthält eine gelungene Mischung aus klassischen und neuen Rezepten rund ums Brot. Sowohl Kochneulinge als auch fortgeschrittene Hobbyköche finden leicht umsetzbare Rezepte und Inspirationen.

Sofern der unangenehme Geruch des Buchs noch verfliegt, werde ich auf jeden Fall noch ein paar weitere Rezepte ausprobieren. Dazu gehören das rote Zwiebelchutney, welches ich mir gut auf einer Tarte mit Ziegenkäse vorstellen kann, der überbackene Brotsalat und die Brotkugeln mit mediterranen Zutaten, Lemoncurd (einer meiner ein All-Time-Favourites) und das Apfel-Walnuss-Brot, welches bestimmt gut zu einem Langschläferfrühstück passt. :-)

"buchhandel.de/Bibliografisches

„Aufs Brot. Aufstriche und mehr“ von Maik Schacht umfasst 160 Seiten und ist unter der ISBN 978-3-87515-403-0 beim Matthaes Verlag erschienen. Das Buch kostet 19,90 Euro und kann im Buchhandel, direkt beim Verlag oder online bestellt werden, zum Beispiel bei amazon.de, thalia.de oder buch.de.

 

 

 

 

 


* Sponsored Post: Das Rezensionsexemplar „Aufs Brot“ wurde mir vom Matthaes Verlag über vorablesen.de kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Sonntagskuchen: Karotten-Walnuss-Cupcakes mit Frischkäse-Orangen-Topping

Diesen Monat wird Geburtstag gefeiert! Vor genau einem Jahr ging der erste Beitrag auf
Ein Lächeln … online: ein Rezept für saftigen Karottenkuchen mit Frischkäsecreme. Zur Feier des Tages habe ich mir das Rezept noch einmal vorgenommen, etwas abgewandelt und leckere Cupcakes mit cremigem Topping daraus gezaubert. :-)

Karotten-Cupcakes mit Frischkäse-Topping

Karotten-Walnuss-Cupcakes mit Frischkäse-Orangen-Topping

Für das Rezept ungefähr 30 Minuten Arbeitszeit und 20 bis 30 Minuten Backzeit einplanen.

Für den Muffinteig

  • 75 g Walnüsse
  • 250 g Karotten
  • 175 g Weizenmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Vanillezucker
  • 3 kleine Eier
  • 150 ml Rapsöl
  • 125 g Zucker

Für das Topping

  • 1 unbehandelte (Bio-)Orange
  • 50 g Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 300 g Frischkäse
  • Kakaopulver

Außerdem

  • Küchenreibe oder Küchenmaschine
  • Handmixer
  • 12 Muffinförmchen bzw. ein Muffinblech

Karotten-Cupcakes mit Frischkäse-Topping

Zubereitung

  1. Zuerst wieder der anstrengende Teil: Die Karotten müssen geschält und fein geraspelt werden. Wer nur eine Küchenreibe hat, braucht hier leider etwas länger. :-(
  2. Anschließend müssen die Walnüsse grob gehackt werden. Aber dann geht es gemütlich weiter: Den Backofen auf 175° C (Umluft) vorheizen. ;-)
  3. In einer Schüssel Mehl, Natron, Salz und Zimt gut vermischen.
  4. In einer weiteren Schüssel die Eier mit Rapsöl, Zucker und Vanillezucker aufschlagen. Das Mehlgemisch, die Walnüsse und die Karotten dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Ein Muffinblech fetten oder Papierförmchen hineinstellen. Den Muffinteig mit einem Löffel gleichmäßig auf die 12 Förmchen verteilen. (Ungefähr 2 Esslöffel pro Muffin.)
  6. Die Muffins auf mittlerer Schiene ca. 20 bis 30 Minuten backen. (Nach 20 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die Muffins schon durch sind.)
  7. Die Muffins gut abkühlen lassen, währenddessen das Topping vorbereiten: Zunächst die Schale von der unbehandelten Orange reiben. Dann mit dem Handmixer Butter und Puderzucker in einer Schüssel aufschlagen. Frischkäse und Orangenschale zugeben und so lange weiterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  8. Die Creme auf den ausgekühlten Muffins verteilen. Vor dem Servieren mit etwas Kakaopulver bestreuen.

Karotten-Cupcakes mit Frischkäse-Topping

Für ein Extra-Lächeln

Noch bis zum 31. Januar 2015 an der Buchverlosung zum ersten Bloggeburtstag teilnehmen! Hier auf dem Blog, auf Facebook oder Google+. :-)

Sonntagskuchen: Karottenkuchen mit Frischkäsecreme

Sonntags mal wieder einen Kuchen gebacken. Dieses Mal ist es ein Karotten-Walnuss-Kuchen mit Frischkäsecreme geworden. Der ist natürlich lecker und hält sich zudem auch ein paar Tage, so dass man nicht alles auf einmal essen muss. Können kann man aber trotzdem. :-)

Karotten-Walnuss-Kuchen mit Frischkäsecreme    Karotten-Walnuss-Kuchen mit Frischkäsecreme

Karotten-Walnuss-Kuchen mit Frischkäsecreme

Für das Rezept ungefähr 30 Minuten Arbeitszeit und 60 Minuten Backzeit einplanen.

Für den Kuchenteig

  • 100 g Walnüsse
  • 450 g Karotten
  • evtl. Ingwer
  • 350 g Weizenmehl
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 300 ml Rapsöl
  • 250 g Zucker

Für die Creme

  • 50 g Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 300 g Frischkäse
  • 30 ml Orangensaft
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • evtl. Kakaopulver

Außerdem

  • Handmixer
  • Küchenreibe oder Küchenmaschine
  • Springform (28 cm)
  • evtl. Alufolie

Zubereitung

  1. Zuerst der unangenehme Teil: Die Karotten müssen geschält und fein geraspelt werden. Wer nur eine Küchenreibe hat, braucht hier leider etwas länger. :-( Anschließend müssen auch noch die Walnüsse grob gehackt werden. Wer dann noch Lust hat, hackt noch (ein etwa 2 cm langes Stück) Ingwer klein.
  2. Jetzt geht es gemütlich weiter: Den Backofen auf 175° C (Umluft) vorheizen.
  3. In einer Schüssel Mehl, Natron, Backpulver, Salz und Zimt gut vermischen.
  4. In einer anderen Schüssel die Eier mit Rapsöl, Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer aufschlagen. Das Mehlgemisch, die Walnüsse, die Karotten und evtl. Ingwer dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Die Springform fetten und den Teig hineingeben. Auf mittlerer Schiene ca. 60 Minuten im Ofen backen.
    (Ab 30 Minuten Backzeit immer mal nachschauen, ob der Kuchen zu dunkel wird, und eventuell mit Alufolie abdecken. Ob der Kuchen fertig ist, kann man dann mit einem Holzstäbchen prüfen: Bleibt nichts daran kleben, wenn man es in den Kuchen steckt, ist er durch.)
  6. Den Kuchen nach dem Backen gut auskühlen lassen!
  7. Währenddessen die Creme anrühren: Dafür einfach mit dem Handmixer Butter und Puderzucker in einer Schüssel aufschlagen. Frischkäse, Orangen- und Zitronensaft zugeben und weiterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  8. Die Creme mit einem Teigschaber auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen. Wenn man mag, vor dem Servieren etwas Kakaopulver über den Kuchen sieben.

Für ein Extralächeln

Den Kuchen einfach mit der doppelten Menge Frischkäsecreme machen. :-)