Brotzeit: Saftiges Kartoffelbrot

Hmmm, wie das duftet! Heute habe ich euch mal wieder ein knuspriges Brot mitgebracht. Es ist zwar nicht ganz so schnell zubereitet und gebacken, wie die meisten meiner anderen Brotrezepte, aber der Aufwand lohnt sich! :-)

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Saftiges Kartoffelbrot

Für das Rezept ca. 30 Minuten Arbeitszeit, 90 Minuten Ruhezeit und 60 Minuten Backzeit einplanen.

Zutaten

  •  400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 100 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Brotgewürz (Koriander, Fenchel und Kümmel)
  • 1 TL grobes Salz
  • 1 Ei

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Außerdem

  • Küchenmaschine oder Handrührgerät
  • Backpapier
  • evtl. Garkörbchen

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Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen, schälen und fein hobeln.
  2. Die Milch erhitzen, ein wenig davon abnehmen und etwas abkühlen lassen, um die Hefe darin aufzulösen. Die restliche (heiße) Milch über die Kartoffelhobel geben.
  3. Aufgelöste Hefe, Mehl, Brotgewürz, Salz und Ei zu den Kartoffeln geben. Mit einem Knethaken ca. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Den Teig nach dem Gehen gut durchkneten und zu einem Brotlaib formen. In einem Garkörbchen (oder auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech) zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.
  5. Den Ofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen. Das Brot aus dem Garkörbchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen.
  6. Die Hitze auf 160 °C (Umluft) reduzieren und weitere 45 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist.
  7. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anscheiden vollständig auskühlen lassen.

Für ein Extralächeln

Durch die Kartoffeln wird das Brot schön saftig und bleibt mehrere Tage lang frisch. :-)

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Sonntagskuchen: Powidltascherl {Besuch von der Allgäuer Rosenalp} *

Hmmm … ich liebe ja Pflaumenmus. :-) Daher freue ich mich, dass Pia Borkowski heute zu Gast auf Ein Lächeln … ist und ein tolles Rezept für böhmische Powidltascherl mitgebracht hat. Vorhang auf!


Powidltascherl
Als Gesundheitshotel ist die Allgäuer Rosenalp auch auf Ernährung spezialisiert. So wurden auf dem Hotelblog auch schon Rezepte für die LOGI Methode oder für die Stoffwechselkur Metabolic Balance veröffentlicht. Heute verrät die hoteleigene Pâtissière ein leckeres Rezept für eine der beliebtesten österreichischen Mehlspeisen!

Powidltascherl mit Apfel-Rotwein-Sahne

Powidltascherl, auch bekannt als Powidltatschkerln oder Powidldatschgerl, sind Kartoffelteigtaschen mit Powidl (= Pflaumenmusfüllung). Sie werden vor allem in Österreich und Tschechien serviert.

Zutaten für den Teig

  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 EL Butter
  • 200 g Pflaumenmus
  • Semmelbrösel

Zutaten für die Apfel-Rotwein-Sahne

  • 100 g Zucker
  • ca. 200 ml bis 300 ml Rotwein
  • 1 Zitrone
  • 1 Orange
  • Sternanis
  • Zimt
  • Nelke
  • Vanilleschote
  • 1 bis 2 Äpfel
  • 1 Becher Sahne

Zubereitung der Powidltascherl

  1. Die Kartoffeln kochen, noch heiß schälen und dann, sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, durch ein Sieb pressen.
  2. Zur Kartoffelmasse nun ein Ei, das Mehl und 1 EL Butter hinzufügen und gut durchkneten.
  3. Den Teig anschließend zu einem großen, ca. 5 mm hohen Rechteck auswalken und runde Teiglinge ausstechen.
  4. Mit dem Eigelb des zweiten Eies die Teiglinge am äußeren Rand bestreichen. In die Mitte des Teiglings kommt ein Klecks Pflaumenmus.
  5. Nun die runden Teiglinge zu einem halbmondförmigen Täschchen zusammenklappen und in kochendes Wasser geben.
  6. Sobald die Täschchen an die Wasseroberfläche steigen, vorsichtig herausnehmen und in Semmelbrösel schwenken.

Zubereitung der Apfel-Rotwein-Sahne

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren und anschließend mit dem Rotwein ablöschen.
  2. Nun die Gewürze, die geschnittene Orange und die Zitrone ca. 5 Minuten mit aufkochen lassen und anschließend absieben.
  3. Dann die Äpfel schälen, entkernen, klein schneiden und zur Brühe hinzufügen und nochmals aufkochen lassen, bis die Äpfelstückchen eine weiche Konsistenz erreicht haben.
  4. Danach die Masse passieren und nur noch mit der Sahne aufschlagen.

Guten Appetit!


* Sponsored Post: Der Gastbeitrag wurde von vioma zur Verfügung gestellt.