Sonntagskuchen: Pastéis de Nata

Wenn man einmal nicht so viel Zeit zum Backen oder spontan Lust auf Süßes hat, kann man mit Blätterteig ganz schnell leckere kleine Dinge zaubern. Zum Beispiel portugisische Pastéis de Nata … hmmm, einfach himmlisch. :-)

Pastéis de Nata

Pastéis de Nata

Für das Rezept ca. 15 Minuten Arbeitszeit, Zeit zum Abkühlen der Creme und ca. 10 Minuten Backzeit einplanen. Die Zutaten reichen für 24 kleine oder 6 große Küchlein.

Zutaten

  • Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 4 Eigelb
  • 200 ml Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal (ca. 200 g)

Zum Garnieren

  • Puderzucker
  • Zimt

Außderdem

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • Mini-Muffin-Blech oder 6 Muffinförmchen
  • Teelöffel

Pastéis de Nata

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 250 °C (Umluft) vorheizen.
  2. Von der unbehandelten Zitrone die Schale abschneiden. Diese wird am Stück, nicht gerieben benötigt.
  3. Zucker, Mehl, Eigelb, Sahne und Salz mit dem Handrührgerät in einem Topf zu einer glatten Masse verrühren. Die Zitronenschale zugeben und alles unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Creme aufkocht und etwas eindickt.
  4. Die Zitronenschale herausnehmen und die Creme komplett auskühlen lassen.
  5. Aus dem Blätterteig Kreise entsprechend der Größe der Muffinförmchen ausstechen. Die Blätterteigkreise in die Muffinförmchen drücken. (Das Blech muss aufgrund des Fettgehalts des Blätterteigs vorher nicht gefettet werden.)
  6. Die Mini-Muffin-Förmchen mit 2 bis 3 Teelöffel der kalten Puddingcreme füllen. Werden größere Muffinformen verwendet, diese ca. bis 1 cm unter dem Rand füllen.
  7. Auf mittlerer Schiene ca. 8 bis 12 Minuten backen. Die Pastéis dabei am besten nicht unbeaufsichtigt lassen. Sie sind fertig, wenn der Blätterteig knusprig und die Oberfläche karamellisiert ist und ähnlich wie eine Crème brûlée aussieht.
  8. Die Küchlein aus der Form holen und jedes Pastel de Nata mit Puderzucker und Zimt bestreuen.

Pastéis de Nata

Für ein Extralächeln

Die frisch gebackenen, noch lauwarmen Pasteís mit einem starken Bica genießen. :-)

Pastéis de Nata

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Sonntagskuchen: Apfel-Quark-Streuselkuchen

Gestern leider zu spät dran gewesen, um noch Erdbeeren zu bekommen. Daher mussten mal wieder die Äpfel, die noch in der Küche herumlagen, für einen leckeren Kuchen herhalten. :-)

Apfel-Quark-Streuselkuchen   Apfel-Quark-Streuselkuchen

Apfel-Quark-Streuselkuchen

Für das Rezept ungefähr 30 Minuten Arbeitszeit und 60 Minuten Backzeit sowie Zeit zum Auskühlen einplanen.

Für die Streusel

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Butter

Für die Füllung

  • 500 g Quark
  • 250 ml Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 60 g Speisestärke
  • 1 .000 g Äpfel

Außerdem

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • Springform

Zubereitung

  1. Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Mit der weichen Butter zu einem Streuselteig kneten. (Am besten per Hand.)
  2. Die Springform fetten und 2/3 der Streusel hineingeben. Andrücken und dabei am Rand hochziehen.
  3. Quark, Sahne, Zitronensaft und Eier kurz verrühren, Zucker, Vanillezucker, Stärke zugeben und zu einer glatten Masse schlagen. Die Masse in die Form geben und alles kurz im Kühlschrank zwischenlagern.
  4. Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
  5. Äpfel waschen, schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden.
  6. Apfelspalten kreisförmig auf die Quarkmasse legen, die restlichen Streusel auf den Äpfeln verteilen.
  7. Den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden mindestens 30 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Für ein Extralächeln

Schlagsahne! :-)

Sonntagskuchen: Beeren auf Schokoladenbiskuit

Eigentlich kein Sonntagskuchen, sondern eine Samstagabend-Geburtstagstorte: Beeren auf Schokoladenbiskuit. Hat dem Geburtstagskind und den anderen Gästen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. :-)

Beeren auf Schokobiskuit   Beeren auf Schokobiskuit

Beeren auf Schokoladenbiskuit

Für das Rezept ungefähr 45 Minuten Arbeitszeit, 30 Minuten Backzeit und 30 Minuten Zeit zum Auskühlen des Biskuitbodens einplanen.

Für das Biskuit

  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 15 g Kakao
  • 1/2 TL Backpulver

Für den Belag

  • 500 g tiefgekühlte Beerenmischung
  • Zucker nach Belieben
  • 125 ml Milch
  • 10 g Stärke
  • 1 EL Vanillezucker
  • Beerendirektsaft
  • 1 EL Kartoffelmehl
  • 2 EL Zucker

Zum Garnieren

  • 50 ml Sahne
  • 1/2 TL Stärke
  • 1/2 TL Puderzucker

Außerdem

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • Tortenbodenform

Zubereitung

  1. Die Beerenmischung auftauen, nach Belieben zuckern und beiseite stellen. Den Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
  2. Für das Biskuit zuerst die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker langsam hinzugeben und auf höchster Stufe weiterrühren bis eine glänzende Masse entsteht.
  3. Das Eigelb zugeben und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, über die Eiermasse sieben und vorsichtig unterheben.
  4. Die Tortenbodenform einfetten, dann die Biskuitmasse hineingeben und glatt streichen.
  5. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. (Man kann mit einem Holzstäbchen prüfen, ob das Biskuit fertig ist. Einfach reinpiksen, wenn nichts daran kleben bleibt, ist das Biskuit durch.)
  6. Nachdem der Biskuitboden ausgekühlt ist, aus Milch, Stärke und Vanillezucker einen Pudding kochen. Dafür von der Milch ca. 25 ml abnehmen und darin die Stärke und den Vanillezucker auflösen. Die restliche Milch zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und das Stärkegemisch einrühren. Wieder auf den Herd stellen und noch einmal kurz aufkochen lassen.
  7. Den heißen Pudding gleichmäßig auf dem Biskuitboden verteilen.
  8. Die gezuckerte Beerenmischung in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Dabei den Saft auffangen! Die Beeren gleichmäßig auf dem Pudding verteilen.
  9. Den Saft mit Beerendirektsaft (z. B. Wilde Wiese „Rote Früchte“ von Amecke) auf 250 ml auffüllen. Kartoffelmehl und Zucker im Saft auflösen und die Mischung unter Rühren kurz aufkochen lassen. Den Guss von innen nach außen auf der Torte verteilen.
  10. Die Torte abkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren die Sahne mit Stärke und Puderzucker aufschlagen und den Rand der Torte damit garnieren.

Für ein Extralächeln

Auf der Geburtstagsparty versuchen, auch selbst ein Stückchen abzubekommen. :-)

Sonntagskuchen: Walnuss-Karamell-Tarte

Hmmm,  diese Walnusstarte könnte glatt zum neuen Lieblingssonntagskuchen werden. Sie ist einfach unfassbar lecker und hält mehrere Tage, ohne dass die Konsistenz oder der Geschmack leidet. Demnächst wird sie mit Erdnüssen ausprobiert. Oder Cashewkernen. Oder Pekannüssen. Oder …

Walnusstarte    Walnusstarte

Walnuss-Karamell-Tarte

Für das Rezept ungefähr 45 Minuten Arbeits- und 45 Minuten Backzeit einplanen.

Für den Teig

  • 300 g Weizenmehl
  • 150 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei

Für das Walnusskaramell

  • 2 EL Butter
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 50 g Honig
  • 1 Prise Zimt
  • 300 g Walnüsse

Außerdem

  • Frischhaltefolie
  • Holzlöffel
  • Tarteform (26 cm)

Zubereitung

  1. Mehl, Butter, Zucker und das Ei zu einem glatten Teig kneten. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen schon einmal auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Während der Wartezeit die Nussmasse zubereiten. Hierfür Butter und Zucker in einer Pfanne schmelzen und zu Karamell kochen. (Zum Umrühren einen Holzlöffel verwenden, da das Karamell sehr heiß wird.)
  3. Sahne, Honig und Zimt zugeben und alles noch einmal aufkochen.
  4. Dann die Walnüsse grob hacken und zur Masse geben, unterrühren und alles abkühlen lassen.
  5. Die Tarteform fetten und per Hand mit dem Teig auslegen, diesen dabei am Rand hochziehen. Dann die Walnuss-Karamell-Masse auf dem Teig verteilen.
  6. Die Tarte auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen. Vor dem Servieren auskühlen lassen.

Für ein Extralächeln

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