Lieblingsding: Osterhasen-Check 2017 *

Rechtzeitig zu Ostern haben die Menschenrechtsorganisation Südwind und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 verschiedene Schokoladenhasen auf ihre ökologischen und sozialen Produktionsbedingungen hin untersucht. Ihr Fazit: Die Schokohasenproduktion hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verbessert, trotzdem gibt es noch genügend schwarze Schafe.

 

Der Osterhasen-Check 2017 hilft KonsumentInnen bei der Auswahl: Ein Ampelsystem informiert über die ökologische und soziale Qualität von 31 Schokoladenhasen aus österreichischen Supermärkten. Testsieger wurden die Hasen „Biologische Milchschokolade dekoriert“ (EZA-Fairer Handel), „Natur aktiv Bio Confiserie Osterhase“ (Hofer) und „Swiss Confisa Franz“ (Chocolats Halba). Zehn Schokoladenhasen wurden aufgrund fehlender Zertifizierung und prekärer Umwelt- und Produktionsbedingungen im Kakaoanbau als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft.

Nachhaltige Hasen im Trend

„Nach dem Osterhasen-Check im Vorjahr und einer breit unterstützten Petition ist das Angebot von sozial und ökologisch zertifizierten Schokolade-Osterhasen stark gewachsen. Vor allem die Eigenmarken-Hasen der Supermärkte tragen zunehmend Gütesiegel“, freut sich die Kakao-Expertin Caroline Sommeregger von Südwind über den Erfolg der Initiative von GLOBAL 2000 und Südwind. Während im Vorjahr nur ein Testsieger sowohl im sozialen als auch ökologischen Bereich mit „grün“ ausgezeichnet werden konnte, gibt es beim Osterhasen-Check 2017 drei Testsieger mit dieser Bewertung. Nur noch ein Drittel der Hasen – 2016 waren es über die Hälfte – wurde mit „rot“ aufgrund fehlender Zertifizierungen gekennzeichnet.

Anstrengende und gefährliche Arbeit für Kinder

Mehr als die Hälfte der weltweit verfügbaren Kakaobohnen werden in der Elfenbeinküste, in Ghana und in Indonesien produziert. In Ghana verdienen KakaobäuerInnen rund 80 Cent am Tag, in der Elfenbeinküste rund 50 Cent. Über zwei Millionen Kinder arbeiten in dieser Region unter missbräuchlichen Bedingungen im Kakaoanbau. „Der Gewinn für die Bauern und Bäuerinnen ist so gering, dass sie keine Landarbeiter bezahlen können. So müssen die eigenen oder fremde Kinder die anstrengende und gefährliche Arbeit erledigen“, beschreibt Sommeregger die Situation in Ghana und der Elfenbeinküste und sie empfiehlt: „Um Kinderarbeit auszuschließen und ein faires Einkommen für die Produzentinnen und Produzenten sicherzustellen, sollten wir beim Kauf von Osterhasen auf das FAIRTRADE-Siegel achten.“

Hoher Einsatz von Pestiziden

In 22 der 31 getesteten Schokoladenosterhasen konnten Pestizide nachgewiesen werden – bis zu fünf verschiedene in einem Hasen. „Die nachgewiesenen Pestizid-Rückstände in den Osterhasen deuten auf einen massiven Einsatz von Pestiziden in der Produktion hin – mit enormen negativen Folgen für die Gesundheit der Arbeiter und Arbeiterinnen und für die Umwelt“, erklärt Martin Wildenberg, Nachhaltigkeits-Experte der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. Die festgestellten Mengen in den Schokoladenhasen bergen jedoch keine direkten Gesundheitsrisiken für die KonsumentInnen. Einige der Chemikalien (wie z.B. Chlorpyrifos, Cypermethrin, Deltamethrin und Permethrin) sind allerdings hormonell wirksam und entfalten ihre Wirkung auch in kleinsten Mengen. Darüber hinaus ist über das Zusammenwirken der verschiedenen Pestizide als „Cocktail” nur wenig bekannt. „Mein Tipp ist, beim Einkauf auf das EU-Bio-Siegel am besten in Kombination mit dem FAIRTRADE Gütesiegel zu achten. Der Bio-Anbau verbietet die Verwendung von Pestiziden und Bauern und Bäuerinnen können dank wachsender Nachfrage einen höheren Preis für ihre Bio-Produkte erzielen“, so Wildenberg.

Bewertungskriterien

Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 und die Menschenrechtsorganisation Südwind haben 31 Schokoladenosterhasen auf Pestizid-Rückstände getestet und basierend auf unabhängigen Gütesiegeln – dem FAIRTRADE-Siegel, dem UTZ-Siegel und dem EU-Bio-Siegel – die soziale und ökologische Qualität bewertet. Unternehmenseigene Nachhaltigkeitsinitiativen der Schokoladenanbieter wurden in diesem Test nicht berücksichtigt, da sie auch für die KonsumentInnen nicht am Produkt nachvollziehbar sind. „Nachhaltigkeitsinitiativen von Unternehmen sind begrüßenswert, sie sind aber kein Ersatz für unabhängige Kontrollen“, erklärt Sommeregger das Vorgehen bei der Bewertung.

Für ein Extralächeln

Alle Testergebnisse findet ihr hier:
https://www.global2000.at/sites/global/files/Osterhasen_Check_2017.pdf

* Quelle: Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000/Friends of the Earth Austria

 

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Sonntagskuchen: Limetten-Cheesecake-Törtchen {ohne Backen}

Juhu, endlich wird es etwas wärmer! Da kommen diese kleinen erfrischenden Limetten-Cheesecake-Törtchen genau richtig. Und um einen so richtig in Sommerlaune zu versetzen, kommen sie sogar ganz ohne Backen aus. :-)

Ein Lächeln ... Limetten-Cheesecake-Törtchen

Limetten-Cheesecake-Törtchen

Für das Rezept ca. 3 Stunden Arbeits- und Kühlzeit einplanen. Die Zutaten reichen für 4 Törtchen.

Für den Boden

  • 180 g Butterkeks
  • 50 g Butter
  • 50 g Zartbitterschokolade

Für den Belag

  • 180 g Quark
  • 180 g Frischkäse
  • 1 Bio-Limette (unbehandelt)
  • 1 TL Agar-Agar
  • 2 Eigelb
  • 80 g Zucker

Zum Garnieren

  • frisches Obst

Außerdem

  • Gefrierbeutel
  • Teigrolle
  • Wasserbadschüssel o. Ä.
  • 4 Tarteletteförmchen

Zubereitung

  1. Die Tarteletteförmchen einfetten.
  2. Die Butterkekse zerkleinern, in einen Gefrierbeutel geben und gut verschließen. Mithilfe einer Teigrolle zu feinen Krümeln verarbeiten.
  3. Die Schokolade zerkleinern und mit der Butter in einer Wasserbadschüssel schmelzen, bis sich eine glatte Masse ergibt.
  4. Die Kekskrümel gleichmäßig unter die geschmolzene Schokolade rühren.
  5. Die Masse auf die Tarteletteförmchen verteilen und fest in die Förmchen pressen, dabei auf eine gerade Oberfläche achten. Auskühlen lassen.
  6. Für den Belag Quark und Frischkäse in eine Schüssel geben und verrühren.
  7. Die Schale der Limette abreiben und ebenfalls in die Masse geben.
  8. Eigelb und Zucker schaumig schlagen und unter die Quark-Frischkäse-Masse ziehen.
  9. Die übrig gebliebene Limette auspressen. Vom Limettensaft 2 Esslöffel abnehmen, das Agar-Agar darin auflösen und 2 Minuten aufkochen. Leicht abkühlen lassen, zur Belagmasse geben und zügig unterrühren. (Achtung! Agar-Agar geliert bereits bei 35 °C.)
  10. Die Masse gleichmäßig  auf den abgekühlten Schoko-Keks-Böden verteilen. Die Törtchen kalt stellen, bis sie fest sind. Dann vorsichtig aus der Form lösen.
  11. Vor dem Servieren mit frischem Obst garnieren, z. B. mit Johannisbeeren, Erdbeeren oder Kiwischeiben.

Ein Lächeln ... Limetten-Cheesecake-Törtchen

Sonntagskuchen: Schokoladen-Bananen-Teekuchen

Als ich Ende letzten Jahres in Großbritannien war, habe ich in einem netten kleinen Tearoom sehr, sehr leckeres Banana-Chocolate-Teabread gegessen. Als eifrige Teetrinkerin musste ich so einen Kuchen natürlich auch einmal zuhause ausprobieren und habe mich für eine extraschokoladige Variante mit Walnüssen entschieden. :-)

Schokoladen-Bananen-Teekuchen

Schokoladen-Bananen-Teekuchen mit Walnüssen

Für das Rezept ungefähr 30 Minuten Arbeitszeit und 50 bis 60 Minuten Backzeit einplanen.

Zutaten

  • 100 g Zartbitterschokolade (70 %)
  • 50 g Walnüsse
  • 2 Eier
  • 120 g Butter
  • 85 g brauner Zucker
  • 2 reife Bananen
  • 200 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 25 g Kakao
  • 2 EL Milch

Außerdem

  • Kastenform

Schokoladen-Bananen-Teekuchen

Zubereitung

  1. Die Schokolade und die Walnüsse grob hacken und beiseite stellen.
  2. Den Ofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen, die Kastenform mit etwas Butter einfetten.
  3. In einer Schüssel die Eier mit der weichen Butter und dem Zucker schaumig schlagen.
  4. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zerdrücken und mit in die Schüssel geben.
  5. Mehl, Backpulver und Kakao darüber sieben und unterheben. Die Milch zugeben und alles zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Zum Schluss die gehackte Schokolade und die Walnüsse unterheben.
  6. Den Teig in die Kastenform geben und auf mittlerer Schiene ca. 50 bis 60 Minuten backen. (Der Kuchen ist fertig, wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig am Holzstäbchen kleben bleibt.)
  7. Den Kuchen ca. 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausholen und vollständig auskühlen lassen.

Schokoladen-Bananen-Teekuchen   Schokoladen-Bananen-Teekuchen

Für ein Extralächeln

Den Kuchen in dicke Scheiben schneiden und very british mit Butter und einer guten Kanne Tee servieren. :-)

Schokoladen-Bananen-Teekuchen

Sonntagskuchen: Bananen-Erdnusskaramell-Tarte

Die letzte Woche war ziemlich stressig, so dass die eigentlich für den morgendlichen Smoothie gedachten Bananen leider liegengeblieben sind. Da sie langsam etwas unansehnlich wurden, mussten sie für eine Bananen-Erdnusskaramell-Tarte herhalten. :-)

Bananen-Erdnusskaramell-Tarte

Bananen-Erdnusskaramell-Tarte

Für das Rezept ungefähr 30 Minuten Arbeitszeit, 30 Minuten Ruhezeit und 15 Minuten Backzeit einplanen.

Für den Teig

  • 180 g Mehl
  • 100 g Puderzucker
  • 60 g gemahlene Erdnüsse
  • 20 g Kakao
  • 130 g Butter
  • 1 Ei

Für das Erdnusskaramell

  • 2 EL Erdnussöl (alternativ Butter)
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 50 g Honig
  • 100 g gehackte Erdnüsse
  • 75 g Erdnussbutter

Für die Bananencreme

  • 3 bis 4 (über)reife Bananen
  • 250 g Mascarpone
  • 50 ml Sahne
  • 60 g Stärke
  • 1 Prise Zimt

Außerdem

  • Standmixer
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken
  • Tarteform

Bananen-Erdnusskaramell-Tarte

Zubereitung

  1. Alle Erdnüsse (für den Teig, das Karamell und die Deko) kurz in einer Pfanne anrösten und abkühlen.
  2. 60 g Erdnüsse mit dem Standmixer mahlen. Zusammen mit Mehl, Puderzucker, Kakao, weicher Butter und dem Ei in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig kneten. Diesen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit das Erdnusskaramell vorbereiten.
  3. Hierfür Erdnussöl und Zucker in einer Pfanne schmelzen und zu Karamell kochen. (Zum Umrühren einen Holzlöffel verwenden, da das Karamell sehr heiß wird.) Sahne und Honig zugeben und alles noch einmal aufkochen. Dann 100 g Erdnüsse grob hacken und zur Masse geben, unterrühren und alles abkühlen lassen.
  4. Den Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen. Die Tarteform fetten und per Hand mit dem Teig auslegen, diesen dabei am Rand hochziehen. Den Boden ein paar Mal mit einer Gabel piksen. Den Teig auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.
  5. Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen. Die Erdnussbutter in das noch warme Erdnusskaramell rühren und die Masse dann auf dem Schokoladenboden verteilen.
  6. Den Mascarpone mit der Stärke und der Prise Zimt verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben. Die reifen Bananen pürieren und vorsichtig unterheben.
  7. Die Bananencreme auf der abgekühlten Tarte verteilen. Mit den restlichen Erdnüssen verzieren. Fertig!

Bananen-Erdnusskaramell-Tarte

Sonntagskuchen: Birnen-Brownie-Tarte

Schokolade und Birnen − eine unschlagbare Kombination. Wenn dann noch Vanillepudding dazukommt, ist der Sonntagskuchen perfekt. :-)

Birnen-Brownie-Tarte   Birnen-Brownie-Tarte

Birnen-Brownie-Tarte

Für das Rezept ungefähr 45 Minuten Arbeits- und Ruhezeit und 30 Minuten Backzeit einplanen.

Für den Boden

  • 180 g Mehl
  • 100 g Puderzucker
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 20 g Kakao
  • 150 g Butter
  • 1 Ei

Für die Füllung

  • 400 ml Milch
  • 45 g Speisestärke
  • 2 EL Vanillezucker

Für den Belag

  • 5 kleine Birnen
  • 2 EL Aprikosenmarmelade

Außerdem

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • Tarteform

Zubereitung

  1. Mehl, Puderzucker, gemahlene Mandeln, Kakao, weiche Butter und Ei zu einem glatten Teig kneten. Diesen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Füllung und die Birnen vorbereiten.
  2. Für die Füllung aus Milch, Stärke und Vanillezucker einen Pudding kochen. Hierfür etwa 2 EL von der Milch abnehmen und die Stärke darin auflösen. Die restliche Milch zum Kochen bringen, Stärkegemisch und Vanillezucker einrühren, nochmals kurz aufkochen lassen. Den Vanillepudding etwas abkühlen lassen.
  3. Die reifen Birnen waschen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Den Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
  5. Eine Tarteform fetten und per Hand mit dem Teig auslegen. Dabei die Ränder hochziehen. Den Pudding gleichmäßig auf dem Teig verteilen und die Birnenscheiben darauf schichten.
  6. Die Tarte ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Kurz vor Ende der Backzeit die Aprikosenmarmelade erhitzen, so dass sie flüssig wird. Die fertig gebackene, noch heißte Tarte damit bestreichen.

Birnen-Brownie-Tarte    Birnen-Brownie-Tarte

Für ein Extralächeln

Schlagsahne. Oder Vanilleeis. Oder so. :-)

Sonntagskuchen: Mango-Mascarpone-Torte mit Schokoladenbiskuit

Wenn man die Schwiegermutter besucht, muss man natürlich einen Kuchen mitbringen. ;-)
Noch besser, eine Torte. Auf besonderen Wunsch des Schwiegermuttersohnes eine Mango-Mascarpone-Torte mit Schokoladenbiskuit (und Extra-Schokolade.) :-)

Mango-Mascarpone-Torte   Mango-Mascarpone-Torte

Mango-Mascarpone-Torte mit Schokoladenbiskuit

Für das Rezept ungefähr 45 Minuten Arbeitszeit, 30 Minuten Backzeit und Zeit zum Kühlen einplanen.

Für das Biskuit

  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 EL Kakao
  • 1/2 TL Backpulver

Für die Creme

  • 400 g Mascarpone
  • 200 g Joghurt
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 EL Kartoffelmehl
  • 250 ml Mango-Maracuja-Saft

Für den Belag

  • 100 g Vollmilchkuvertüre
  • 300 g tiefgekühlte Mango
  • Kokosraspeln

Außerdem

  • Handrührgerät
  • Springform (20 cm)
  • Tortenring
  • Backpapier
  • Backpinsel, Teigschaber o. ä.

Zubereitung

  1. Mango auftauen, den Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
  2. Für das Biskuit zuerst die Eier trennen. Das Eiweiß auf höchster Stufe steif schlagen. Den Zucker langsam hinzugeben und weiterschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht.
  3. Dann nach und nach die Eigelbe hinzugeben und auf niedrigster Stufe kurz weiterschlagen.
  4. Mehl, Speisestärke, Kakao und Backpulver mischen, über die Masse sieben und unterheben.
  5. Die Springform mit Backpapier auslegen, die Biskuitmasse hineingeben und glatt streichen.
  6. Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen und danach auskühlen lassen. Währenddessen die Creme vorbereiten.
  7. Mascarpone, Joghurt, Zucker und Vanillezucker cremig rühren.
  8. Die Kartoffelstärke in den kalten Mango-Maracuja-Saft einrühren, beides unter Rühren erhitzen und kurz (!) aufkochen lassen. Den heißen Guss sofort mit Hilfe des Handrührgeräts unter die Mascarponecreme rühren. Fertige Creme kalt stellen.
  9. Das ausgekühlte Biskuit horizontal durchschneiden, so dass drei Teile entstehen. Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit einem Backpinsel auf die Biskuitscheiben streichen. Kuvertüre festwerden lassen.
  10. In einem Tortenring Biskuit, die Hälfte der Mangostückchen und 1/4 der Creme, noch einmal Biskuit, die andere Hälfte der Mangostückchen und 1/4 der Creme, dann Biskuit und wieder 1/4 der Creme schichten. Etwas abkühlen, dann den Tortenring lösen und das letzte Viertel der Creme um die Torte verteilen.
  11. Die Torte kalt stellen. Vor dem Servieren mit Kokosraspeln bestreuen.

Für ein Extralächeln

Das Leckere mit LECKER verbinden und Tortenrekord-Unterstützer beim Geburtstagstortenweltrekordversuch werden. :-)

Tortenweltrekordunterstützer

Sonntagskuchen: Beeren auf Schokoladenbiskuit

Eigentlich kein Sonntagskuchen, sondern eine Samstagabend-Geburtstagstorte: Beeren auf Schokoladenbiskuit. Hat dem Geburtstagskind und den anderen Gästen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. :-)

Beeren auf Schokobiskuit   Beeren auf Schokobiskuit

Beeren auf Schokoladenbiskuit

Für das Rezept ungefähr 45 Minuten Arbeitszeit, 30 Minuten Backzeit und 30 Minuten Zeit zum Auskühlen des Biskuitbodens einplanen.

Für das Biskuit

  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 15 g Kakao
  • 1/2 TL Backpulver

Für den Belag

  • 500 g tiefgekühlte Beerenmischung
  • Zucker nach Belieben
  • 125 ml Milch
  • 10 g Stärke
  • 1 EL Vanillezucker
  • Beerendirektsaft
  • 1 EL Kartoffelmehl
  • 2 EL Zucker

Zum Garnieren

  • 50 ml Sahne
  • 1/2 TL Stärke
  • 1/2 TL Puderzucker

Außerdem

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • Tortenbodenform

Zubereitung

  1. Die Beerenmischung auftauen, nach Belieben zuckern und beiseite stellen. Den Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
  2. Für das Biskuit zuerst die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker langsam hinzugeben und auf höchster Stufe weiterrühren bis eine glänzende Masse entsteht.
  3. Das Eigelb zugeben und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, über die Eiermasse sieben und vorsichtig unterheben.
  4. Die Tortenbodenform einfetten, dann die Biskuitmasse hineingeben und glatt streichen.
  5. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. (Man kann mit einem Holzstäbchen prüfen, ob das Biskuit fertig ist. Einfach reinpiksen, wenn nichts daran kleben bleibt, ist das Biskuit durch.)
  6. Nachdem der Biskuitboden ausgekühlt ist, aus Milch, Stärke und Vanillezucker einen Pudding kochen. Dafür von der Milch ca. 25 ml abnehmen und darin die Stärke und den Vanillezucker auflösen. Die restliche Milch zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und das Stärkegemisch einrühren. Wieder auf den Herd stellen und noch einmal kurz aufkochen lassen.
  7. Den heißen Pudding gleichmäßig auf dem Biskuitboden verteilen.
  8. Die gezuckerte Beerenmischung in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Dabei den Saft auffangen! Die Beeren gleichmäßig auf dem Pudding verteilen.
  9. Den Saft mit Beerendirektsaft (z. B. Wilde Wiese „Rote Früchte“ von Amecke) auf 250 ml auffüllen. Kartoffelmehl und Zucker im Saft auflösen und die Mischung unter Rühren kurz aufkochen lassen. Den Guss von innen nach außen auf der Torte verteilen.
  10. Die Torte abkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren die Sahne mit Stärke und Puderzucker aufschlagen und den Rand der Torte damit garnieren.

Für ein Extralächeln

Auf der Geburtstagsparty versuchen, auch selbst ein Stückchen abzubekommen. :-)